Alle Beiträge von sellerie

Ein guter Abschluss für 2012, ein Grund zur Freude in düsterer Zeit.

Interventionistische Linke und …ums Ganze! – Bündnis zum Generalstreik in Südeuropa, 14. und 16. November 2012

Am 14. November treten Spanien, Portugal, Zypern und Malta in den Massenstreik, Griechenland und Italien folgen. Die länderübergreifende Aktion in Südeuropa versucht, eine Schwäche der bisherigen Kämpfe zu überwinden: ihre Trennung voneinander. Wir freuen uns, dass die Bewegungen, die Vielzahl der Einzelnen, die Deklassierten und Empörten im Süden Europas jetzt einen Schritt weiter gehen wollen. Auch wenn wir dazu noch nicht viel einbringen: Wir erklären unsere Solidarität mit dem ersten länderübergreifenden Generalstreik Europas! Gemeinsam gegen Troika und EZB, gegen das chauvinistische Krisenkommando der EU und seine deutschen Auftraggeber und Nutznießer! Gegen das reaktionäre Phantasma der nationalen Sonderwege und die rassistische Verzerrung des Gemeinsamen!
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26. Oktober: Leg den Leo an die Kette

Stoppt den Verkauf von Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien

07.00 Uhr Blockade der Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf-Derendorf, Rheinmetall Platz 1;
13.00 Uhr Kundgebung am Marktplatz/Rathaus

Die Bundesregierung hat 2011 in geheimer Sitzung des Bundessicher-heitsrats die Genehmigung für den Export von 270 Leopard-2 A7+-Panzern nach Saudi-Arabien erteilt. Die Firmen Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall sind die Profiteure dieses mörderischen Geschäfts. Auch Katar will nun 200 Leopard-Panzer.

Rheinmetall rühmt sich: „Der Leopard 2 ist der leistungsfähigste Kampfpanzer der Welt und zugleich das Waffensystem mit der größten internationalen Verbreitung. … Hauptwaffe des Kampfpanzers ist die von Rheinmetall entwickelte Glattrohrwaffenanlage.“

Mehr Infos zum Waffenexport und zur Aktion unter: http://www.leo-kette.de

Blockupy Frankfurt 20.-21. Oktober: Nehmen wir uns die Stadt

20.10. Ab 12:00 Nehmen wir uns die Stadt! Informationen Diskussionen
21.10. Ab 10:00 Blockupy 2013: Aktions- und Bewegungsratschlag

19.-23.11. Euro Finance Week Gegenprogramm

Die Blockupy-Aktionstage im Mai 2012 markieren einen neuen Abschnitt für die Krisenproteste in Deutschland. Blockupy, das waren freche, ungehorsame, massenhafte und internationale Aktionen mitten im Finanzzentrum von Frankfurt am Main. Blockupy hat die Verantwortlichen in der Stadt Frankfurt, in der hessischen Landesregierung und bei der Polizei so sehr herausge- fordert, dass sie nahezu alle Veranstaltungen verboten haben und zur Durchsetzung dieser absurden Verbote Frankfurt in einen präventiven Ausnahmezustand versetzt haben.
Durch die Kurzfristigkeit der Vorbereitung und die Überraschung über das Ausmaß der Repression ist manches nicht so geworden, wie wir es uns vorgestellt hatten. Aber die meisten Gruppen, Organisationen und AktivistInnen waren sich einig:
Blockupy 2012 war nur der Anfang – wir kommen wieder!
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Griechenland – Solidaritätserklärung

Interventionistische Linke [iL]

We know you don’t want her. We don’t want her either! On the occasion of chancellor Merkel’s visit to Greece we express our solidarity with and our admiration for the struggle of the Greek people: We stand behind you!

Pretending to support Greece, Merkel is pushing forward devastating neoliberal politics all around Europe. We deeply oppose the German austerity policy that is destroying Greece and the livelihood of the Greek population, and we welcome the increasing number of people that carry their rage to the streets.

Your courage gives us hope and even more reasons to criticize and to fight the German government and the German business.

The complete ban on protests and assemblies in the Athens city center is a political move that disgusts us – social rights have been taken away from the Greek people, and now in the interest of Merkel’s visit, the few remaining rights of expression are being denied. Today’s massive police presence shows us once again that the Troika-regime does not and has never cared about people’s needs, its sole objective is to protect capitalist power. Neither austerity policies nor repression can stop the struggle of people moved by the idea of a better life without capitalism. Our solidarity doesn’t know national borders, solidarity is a weapon! We have to use it!

… another world – another europe is possibile!

Interventionistische Linke [iL] 09.10.2012

Kö-Bogen: Richtfest mit Glamour & Tamtam

Die neoliberale Stadt lässt die Korken knallen … aber nicht ohne uns!

Freitag 21. September ab 10:15Uhr

Die Fertigstellung des sogenannten Kö-Bogens rückt langsam näher und die Stadt Düsseldorf lädt anlässlich des Richtfestes zum gegenseitigen Schulterklopfen ein. Bereits seit dem 17. August 2009 wird für das neue Aushängeschild der Stadt fleißig gebuddelt und gemauert. Noch ein Jahr vor dem Baustart versuchte ein Bürgerbegehren den Verkauf des Jan-Wellem-Platzes an den Investor zu stoppen, scheiterte aber an einer zu geringer Wahlbeteiligung. So stand dem neuen Prestigebau nichts mehr im Wege. Das Gebäude selbst soll einerseits Büros und andererseits Einzellhandel mit „großen Flagship-Stores und hochwertigen Boutiquen“ beherbergen. Nur ein weiteres Beispiel dafür wie in der Stadtentwicklung Prioritäten gesetzt werden. Während der Markt für bezahlbaren Wohnraum in Düsseldorf kollabiert, steckt die Stadt weiter große Ressourcen in eine weitere Shopping Mall. Doch nicht ohne uns. Lasst uns gemeinsam anstoßen, für ein neoliberales Düsseldorf, in dem Reichtum keine Schande ist.
Kommt am 21. September an den Kö-Bogen zum Richtfest und verleiht eurem Protest kreativ Ausdruck.

Dem Anlass entsprechende Kleidung ist ratsam.

Dortmund: BVG bestätigt Verbote der Nazi-Aufmärsche

Das Bundesverfassungsgericht hat heute Mittag die Verbote der beiden Nazi-Aufmärsche in Dortmund bestätigt.
Trotz des Verbotes werden zahlreiche Veranstaltungen in Dortmund stattfinden.

Treffpunkte für die Anreise aus Düsseldorf am 01.09.
um 09:00 Uhr am Ufa-Palast fährt see red! zur „Siegesdemo“.

um 10:00 Uhr Ufa-Palast mit bhoa um dann zu den Aktionen von Alerta zu fahren.

Aktion „Freiluftwohnen“

Am 12.09.2012 muss sich der Streetworker des Straßenmagazins fiftyfifty, Oliver Ongaro, wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz vor Gericht verantworten. Vorgeworfen wird ihm, mit Wohnungslosen ein „Freiluftwohnzimmer“ vor dem Düsseldorfer Rathaus aufgebaut zu haben. Mitgebracht hatten die Wohnungslosen und fifty-VerkäuferInnen eine Couch, einen Sessel, einen Tisch, eine Stehlampe, einen Teppich und ein Transparent mit der Aufschrift „Gegen Wohnungsnot“. Mit dieser Aktion „Freiluftwohnen“ wollten sie die städtische Wohnungsbaupolitik und die Wohnungsnot in Düsseldorf kritisieren. Wer in Düsseldorf mit Wohnraum spekuliert, luxussaniert oder erst gar keine preiswerten Wohnungen mehr baut, hat nichts zu befürchten. Wer das aber öffentlich kritisiert, landet vor Gericht.

Kommt alle zum Prozess! Mittwoch 12.09.2012 ab 9 Uhr Freiluftwohnen vor dem Amtsgericht (nähe Oberbilker Markt)
Um 9.45 Uhr Prozessbeginn, Sitzungssaal E 111, Amtsgericht Düsseldorf, Werdener Str. 1

Mehr Infos zur Aktion und ein Artikel zu steigenden Mieten in Düsseldorf auf der Seite von seered!

Spanische Bewegung gegen Zwangsräumungen

Mi 05.09.2012 | 20:00 | Veranstaltung | Linkes Zentrum [Hinterhof]

Die Krise in Spanien nimmt immer dramatischere Ausmaße an: Jeden Tag werden derzeit 517 Haushalte aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie infolge von Arbeitslosigkeit die Raten für die Tilgung der Hypothek nicht mehr bezahlen können. Während bis zu 6 Millionen Wohnungen leer stehen, sind seit 2008 rund 400 000 Haushalte auf die Straße gesetzt worden!
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Freiräume für Bewegung geht in den Untergrund

Es ist eure Stadt – wir nehmen Sie nicht einmal geschenkt!

Kein Manifest zu Bewegung und Beweggründen

Das Netzwerk Freiräume für Bewegung sagt laut Servus und Hallo miteinander.

Wir bleiben nicht stehen wo wir sind. Diesen Luxus können wir uns nicht leisten.
Wir wollen Veränderung für Düsseldorf und keinen Stillstand.
Wir haben versucht der Öffentlichkeit und der Politik Hinweise auf Möglichkeiten der Stadt im Bezug auf Ihre Entwicklung zu geben.
Wie gesagt: Versucht. Wir hatten Spaß, Freiheit und Kreativität mit unserer Stadt.

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12. – 17. Sep 2012: Das Camp – war starts here

 

 

 

Einladung zum Internationalen Diskussions- und Aktions-Camp

Gegen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) der Bundeswehr

Feind hinterm Fenster. Deckung, orientieren, Schuss. Blitzschnell informiert der Laser-Duellsimulator die Kämpfenden, wer getroffen hat und wer getroffen wurde, wer weiter übt und wer liegenbleibt in der Steppe Sachsen-Anhalts. Das deutsche Heer trainiert im Gefechtsübungszentrum (GÜZ) – Altmark, wie ein Dorf in Afghanistan, im Kosovo oder – einer Einschätzung der Nato über künftige Kriege folgend – eine beliebige Stadt der Erde überfallen und besetzt werden kann.

http://warstartsherecamp.org