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Artikel zum Thema Antifa

Kein Schritt zurück! Gemeinsam gegen AfD und rechte Hetze

PRÜF NRW und Düsseldorf stellt sich quer organisieren eine gemeinsame Demonstration am 12.9. in der Düsseldorfer Innenstadt anlässlich der Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Wir teilen hier den Aufruf von Düsseldorf stellt sich quer zur Demo, der vor wenigen Tagen erschienen ist.

AUFRUF ZUR DEMO AM 12. September

Start: 14 Uhr

Ort: Immermannhof, Düsseldorf

1) Was haben wir mit Sachsen-Anhalt zu tun?

Die Zeiten, in denen wir in NRW die AfD als zahnlose Randerscheinung abtun konnten, sind schon lange vorbei. Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt an die Macht kommt, wird sie dort erproben und lernen, wie sie ihre politischen Ziele als Regierungspartei schnellstmöglich durchsetzen und den Staat zu ihren Gunsten verändern kann. Dies in einigen Jahren einfach auf andere Bundesländer übertragen zu können, würde der AfD zukünftig viele Vorteile verschaffen.

Unsere Freund:innen, Familienmitglieder, Verbündeten und alle anderen Menschen, die in Sachsen-Anhalt leben, werden ganz konkret von der AfD-Politik betroffen sein. Deshalb müssen wir unsere Solidarität auch genau jetzt zum Ausdruck bringen.

2) Was wird auf uns zukommen?

Die AfD würde nicht mehr nur gegen ideologisch missliebige Gruppen hetzen, sondern sie staatlich diskriminieren und gewaltsam verfolgen. Straßengewalt von Neonazis und Wutbürgern gegen People of Colour, queere Menschen, behinderte Menschen, Journalist:innen und Linke wird sie billigen – und befeuern.

Die AfD ist gefährlich – sie plant den schrittweisen Umbau der Strukturen und Institutionen des bürgerlich-demokratischen Staates. In der Regierung Sachsen-Anhalts würde sie über die innere Sicherheit des Bundeslandes, die Polizei und die Bildungspolitik bestimmen können. Kriterium für staatliche Förderung könnte eine „patriotische Grundhaltung“ werden.

3) Das betrifft nicht nur „die anderen“

Wer denkt, das gehe nur bestimmte Gruppen etwas an, irrt. Kürzungen bei Sozialleistungen, Weiterbildung und öffentlicher Daseinsvorsorge treffen Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen – trotz proletarischer Rhetorik ist AfD-Wirtschaftspolitik tendenziell arbeitgeberfreundlich, auf Kosten von Tarifbindung und Mitbestimmung. Ein geschwächter Rechtsstaat trifft auch Journalist:innen, Gewerkschafter:innen oder einfach Bürger:innen, die sich kritisch äußern. Und ein wirtschaftlich abschreckendes Bundesland verliert Fachkräfte und Investitionen – mit Folgen für Arbeitsplätze vor Ort. Wer heute glaubt, nicht betroffen zu sein, kann es morgen sein: Die Kriterien für „Zugehörigkeit“ verschieben sich in solchen Systemen historisch immer wieder.

4) Was würde ein AfD-Ministerpräsident konkret bedeuten?

Über den Regierungschef besetzt die AfD Schlüsselressorts – allen voran das Innenministerium. Das bedeutet direkten Einfluss auf Polizei, Verfassungsschutz und Personalentscheidungen in der Sicherheitsbehörde. Ermittlungen gegen rechte Netzwerke könnten verschleppt, antifaschistische Strukturen dagegen verstärkt ins Visier genommen werden.

Über die Bildungspolitik könnte die AfD Lehrpläne, Extremismus-Präventionsprogramme und die Förderung von Vielfalt an Schulen angreifen. Über die Vergabe von Fördermitteln könnte sie zivilgesellschaftliche Organisationen, Beratungsstellen für Betroffene rechter Gewalt und queere Vereine finanziell austrocknen.

Ein Ministerpräsidentenamt verschafft der AfD zudem eine Bühne im Bundesrat und damit Einfluss auf Bundesgesetzgebung. Sachsen-Anhalt würde zum Testfeld: Verwaltungsstrukturen, Behördenbesetzungen und Polizeigesetze könnten so verändert werden, dass sie sich später auf andere Bundesländer übertragen lassen. International wäre ein AfD-Ministerpräsident zudem ein Symbol – eine Bestätigung und Ermutigung für rechte Bewegungen in ganz Europa.

5) Zivilgesellschaft jetzt und danach

Zivilgesellschaftlicher Widerstand endet nicht am Wahlabend – er beginnt dort erst richtig.

*Jetzt, vor der Wahl:*
Sprecht Bekannte an, mobilisiert für den 12. September und informiert über Aktionen und Veranstaltungen. Organisiert Netzwerke und Treffen, Straßenfeste oder Vorträge. Gestaltet Sticker, blockiert Naziveranstaltungen, recherchiert zu den Faschos in eurer Nachbarschaft. Macht Werbung für Demos und sammelt Geld für solidarische Zwecke.

*Nach der Wahl, unabhängig vom Ergebnis:*
Baut lokale Bündnisse und Unterstützungsstrukturen auf, die über einzelne Aktionstage hinaus Bestand haben. Unterstützt Betroffene rechter Gewalt und Diskriminierung konkret – finanziell, durch Begleitung zu Behörden oder juristischen Beistand. Dokumentiert und macht rechte Netzwerke, Übergriffe und staatliche Diskriminierung öffentlich sichtbar, etwa über Monitoring-Projekte und Antifa-Recherche. Verteidigt zivilgesellschaftliche Strukturen, die von Kürzungen bedroht sind – queere Vereine, Beratungsstellen, migrantische Selbstorganisationen – durch Solidaritätsarbeit und Spendenkampagnen. Bleibt sichtbar im öffentlichen Raum, damit extrem rechts dominierte Räume nicht kampflos hingenommen werden. Und vernetzt euch über Sachsen-Anhalt hinaus, denn was dort erprobt wird, betrifft über kurz oder lang auch NRW und andere Bundesländer.

6) Keinen Schritt zurück

Angesichts der Perspektive, dass 2029 eine schwarz-blaue Bundesregierung zustande kommen könnte, mag man sich auf eine einsame Insel träumen. Viele von uns – Migrant:innen, Queers, People of Colour, Menschen mit Behinderung, progressive Politiker:innen, Aktivist:innen, Journalist:innen – können und/oder wollen sich nicht verstecken. Auswandern oder innerer Rückzug sind also keine Optionen.

Rechte Gewalt ist schon jetzt bitterer Alltag, extrem rechts dominierte Räume wachsen, und ein Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt ist für unsere Verbündeten dort eine echte Krise. Es ist ernst – aber wir werden auch mit der AfD fertig werden!

7) Von der Ohnmacht zur Gegenmacht

Die AfD ist nicht normal und wird es mit uns auch niemals werden. Gesellschaft ist durch kollektives, solidarisches Handeln veränderbar. Wir von DSSQ kommen aus diversen sozialen Bewegungen. Soziale Bewegungen haben die Gesellschaft durch ihre Kämpfe mehr als einmal verändert: Queerfeminismus, Häuserkämpfe, Streiks von Arbeiter:innen, Anti-Atomkraft-Bewegung, Black Lives Matter, Klimaproteste und so viele mehr. An all diese Erfahrungen können wir gemeinsam anknüpfen und gemeinsam mit euch allen Gegenmacht aufbauen. Egal, woher wir kommen, wir sind alle Antifa. Nicht nur am 12. September, sondern auch an jedem anderen Tag.

Wir fahren nach Giessen

Auftakttreffen Düsseldorf
Widersetzen:
🗓️ 5.11. 19 Uhr
📍 Linkes Zentrum, Corneliusstraße 108
📌 Infos, Austausch und Ticketverkauf für die Busreise

Wir haben es satt! Anfang des Jahres hatte sich die Junge Alternative, die Jugendorganisation der AfD, aufgelöst. Sie war der Partei zu heikel. Zu offen zu faschistisch. Jetzt will sie sich am 29.11. in Gießen unter dem Namen Generation Deutschland neugründen. Kein Deut von „Mäßigung“ ist zu erkennen. Wir wollen dieser faschistischen Organisierung entgegentreten, und zeigen, dass wir deren Menschenverachtung niemals tolerieren werden!

Kommt bei unserer Veranstaltung vorbei, um zu erfahren was genau in Gießen passiert, schnappt euch Materialien, und sichert euch Bustickets vor Ort! Falls ihr Fragen habt, meldet euch per DM.
Wir freuen uns auf euch! 🙂

#widersetzen #FckAfD #Gießen #Antifa #widersetzenduesseldo

Zusammenschließen gegen Krise & Faschismus

Unsere Rede von der Demo “Antifa in die Offensive – Zusammenschließen gegen Krise & Faschismus” am 10.12.22 in Düsseldorf:

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

ursprünglich wollte die antisemitisch, völkisch-nationalistisch Kleinstpartei „Neue Stärke“ (NSP) heute hier in Düsseldorf demonstrieren. Unter dem Motto Kampfkultur 2022 und „Revolution ist machbar“, mobilisierte die NSP im Rahmen einer Kampagne zu mehreren Veranstaltungen in ganz Deutschland. Zuletzt unternahm die Partei im Juli den Versuchl, in Mainz einen Aufmarsch durchzuführen. Dieser scheiterte jedoch krachend. Gerade mal 60 angereiste Neonazis strandeten in einem Mainzer Vorort, während knapp 3000 Antifaschist*innen ihnen den Weg in die Stadt versperrten. 

Vermutlich um sich einen weiteren peinlichen Auftritt zu ersparen, sagten die Faschos den Aufmarsch heute hier in Düsseldorf ab – ohne Gründe dafür zu nennen. Keine Nazis in Düsseldorf? Dann ist ja alles gut und wir haben einen freien Tag!

Leider ist das nicht ganz so.  Zusammenschließen gegen Krise & Faschismus weiterlesen →

Prozess gegen rechtsterroristische Gruppe S.

– Verstrickungen der Bruderschaft Deutschland –

Heute beginnt am Oberlandesgericht Stuttgart der Prozess gegen die „Gruppe S.“ Die Gruppe plante laut Generalbundesanwaltschaft Anschläge auf Muslim:innen, Politiker:innen, Antifaschist:innen sowie Geflüchtete. Organisiert und vernetzt haben sie sich wohl zuerst im Internet, später bei klandestinen Treffen. Ein Angeklagter soll laut Medienberichten Mitglied der „Bruderschaft Deutschland“ (Süd) sein.

Laut Recherchen des Magazins „Der rechte Rand“ hat der Führer der Gruppe S. bei einem Treffen angegeben, dass der nicht anwesende Düsseldorfer Ralf N. mit
der „Bruderschaft Deutschland“ (Düsseldorf), eine finanzielle Unterstützung der Terrorgruppe zum Waffenkauf in Aussicht gestellt hat.

FAQ von i furiosi zum 6.12.

1 – Wie ist eure aktuelle Einschätzung für den 6.12.? Kommen tatsächlich hunderte Nazi-Hooligans nach Düsseldorf?
Zu diesem Zeitpunkt ist diese Befürchtung berechtigt. Hannes Ostendorf, der Sänger von der extrem rechten Hooliganband Kategorie C, wirbt etwa seit Anfang November für die Teilnahme an der Demo von Querdenken. Mit Blick auf Berlin und Leipzig, wo viele rechte Hools anreisten um sich an den Protesten gegen die Corona Schutzmaßnahmen zu beteiligen, ist das auch für Düsseldorf nicht ausgeschlossen.
Mehr zu dieser Mischszene und dem Verhältnis zu Querdenken findet ihr hier: 

2 – Was sagt Querdenken dazu? Haben die sich nicht distanziert?
Jein. Sie verhalten sich ambivalent. FAQ von i furiosi zum 6.12. weiterlesen →

Gedenkveranstaltung 20 Jahre Wehrhahnanschlag

Rede der Gedenkveranstaltung zum 20. Jahrestag des rassistischen und antisemitischen Bombenanschlags am Bahnhof Wehrhahn von Düsseldorf stellt sich quer:

Sehr geehrte Anwesende, liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
wir stehen hier am Ort wo vor nunmehr zwanzig Jahren ein furchtbarer Anschlag stattgefunden hat. Dort drüben auf der Fußgängerbrücke detonierte am Nachmittag des 27. Juli eine selbstgebaute, per Fernzünder, ausgelöste Bombe. Sie war gezielt gerichtet gegen Sprachschülerinnen und Sprachschüler, die hier in der Nähe einen Deutsch-Sprachkurs besuchten. Sie kamen vor allem aus den Nachfolgestaaten der Sowjet-Union. Mehrere von ihnen waren jüdischen Glaubens und wollten sich in Deutschland eine neue Perspektive aufbauen. Gedenkveranstaltung 20 Jahre Wehrhahnanschlag weiterlesen →

Rassismus tötet – Redebeitrag zu den rassistischen Morden in Hanau

Wir waren heute mit 1.200 Menschen, die die Morde in Hanau nicht ohne ein Zeichen der Solidarität hinnehmen wollten, auf der Demo in Düsseldorf.

Unsere Rede die wir gehalten haben:

Liebe Leute,
es ist gut euch alle hier zu sehen. Und es hat gut getan, gestern all diese Menschen auf den Kundgebungen in über 70 deutschen Städten zu sehen, die die Morde von Hanau nicht ohne Protest und ohne ein Zeichen der Solidarität hinnehmen wollten.
„Wir sind traurig und wir sind wütend. Traurig sind wir, weil unsere Gedanken nach der gestrigen Nacht bei den Angehörigen der Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau sind. Unter den Toten befinden sich auch mehrere Opfer kurdischer Herkunft. Ihre Angehörigen versammeln sich gegenwärtig im Kurdischen Kulturzentrum in Hanau, wo zahlreiche Menschen in dieser schweren Stunde an ihrer Seite stehen und ihren Schmerz teilen. Rassismus tötet – Redebeitrag zu den rassistischen Morden in Hanau weiterlesen →

Grauer Beton, Rauer Jargon Veranstaltungsreihe zu Ostdeutschland dreißig Jahre nach der Wende. Zwischen antifaschistischem Abwehrkämpfen und dem Griff der Rechten nach der Macht.

Der Osten scheint aus Sicht vieler Westlinker beinah politisch verloren. Heidennau, Freital, Bautzen ,die Liste der Orte, welche stellvertretend für Gewalt Rechter gegen Geflüchtete stehen, ließe sich beinah endlos fortführen. Bei der Europawahl 2019 wurde die AFD in Brandenburg und Sachsen stärkste Kraft. Währenddessen pöbelt der „Hutbürger LKA Maik“ bei einer Pegida-Demonstration in Dresden ein Kamerateam des ZDFs an. Es steht also nicht sonderlich gut in den neuen Bundesländern. Aber dennoch, die meisten Menschen im Osten haben nach wie vor die AFD nicht gewählt. In Städten wie Leipzig und Dresden kämpfen antifaschistische Initiativen seit Jahren entschlossen gegen den Rechtsruck. Ostdeutsche Gemeinden wie Halle oder Greifswald haben sich unlängst zu sicheren Häfen erklärt und damit zugestimmt, mehr Geflüchtete als im üblichen Aufnahmeverfahren aufzunehmen. Grauer Beton, Rauer Jargon Veranstaltungsreihe zu Ostdeutschland dreißig Jahre nach der Wende. Zwischen antifaschistischem Abwehrkämpfen und dem Griff der Rechten nach der Macht. weiterlesen →

„Wann wenn nicht jetzt“ – Antifa Special 23.07/19:00/ Linkes Zentrum

Wir beteiligen uns an der Marktplatz- und Konzerttour „Wann wenn nicht jetzt“. Mit dieser Tour soll anlässlich der anstehenden Landtagswahlen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen ein Zeichen für eine offene und solidarische Gesellschaft gesetzt werden.

Es ist davon auszugehen das die Alternative für Deutschland (AfD) weiter Wahlerfolge einfahren wird, sogar eine schwarz-blaue Landesregierung erscheint Möglich und wird von der AfD sowie teilen der Sächsischen CDU forciert. Ein weiterer Rechtsruck ist hier zu erwarten. Rassismus und soziale Spaltung sind dabei selbstverständlich kein reines Problem des Ostens, Angriffe auf Geflüchtete, Rassistische Polizeikontrollen oder rechte Gewalt gibt es auch hier in Düsseldorf.

Trotzdem oder gerade deswegen wollen wir die Menschen, die sich nicht mit dem Rechtsruck zufrieden geben und sich gegen die menschenverachtende, rassistische und autoritären Politik der AfD stellen unterstützen und uns mit Ihnen austauschen. Düsseldorfer*innen fahren daher am 30- 31.08 nach Grimma zum Crossover Festival um die „Wann wenn nicht jetzt Tour“ zu unterstützen. Bei der Veranstaltung wird es Informationen zu der
Kampagne geben und die Möglichkeit fragen zu stellen. Auch wird es die Möglichkeit geben für Menschen die mit wollen Autoplätze zu bekommen.

Für eine solidarische und offene Gesellschaft! Gegen Angst und Hass! Wir stehen zusammen und entscheiden in welcher Gesellschaft wir leben möchten! Wann wenn nicht jetzt

Dienstag, 23. Juli 2019/ 19:00Uhr/ Düsseldorf, Hinterhof Linkes Zentrum Corneliusstr. 108

Rassismus & extreme Rechte bekämpfen!

Demonstration gegen Stammtischhetzer und rechte Schläger

Heute waren 1200 Teilnehmer*innen bei der Demo „Rassismus & extreme Rechte bekämpfen“. Wir sind mega happy und freuen uns, dass ihr heute mit uns auf der Straße ward! Vielen Dank an alle die da waren.

Hier unsere Rede, die wir bei der Zischenkundgebung gehalten haben :

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, Liebe Freundinnnen und Freunde,

wir, Antifaschistische Gruppen aus Düsseldorf, freuen uns, dass ihr heute so zahlreich erschienen seid, um 2019 mit einer klaren Ansage zu starten: Wir überlassen rechten Schlägertrupps, rassistischen „Patrioten“ und Neonazis keinen einzigen Stadtteil, keine einzige Straße und keinen einzigen Raum!

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