Solidarität mit den Betroffenen der Hausdurchsuchungen in Sachsen!

Solidaritätserklärung von No Pasarán NRW:

In diesem Februar konnte eine große und erfolgreiche antifaschistische Mobilisierung zu Massenblockaden Europas größten Naziaufmarsch in Dresden weitestgehend verhindern. 20.000 Menschen aus verschiedensten Spektren aus der ganzen Republik waren auf der Strasse und beteiligten sich auf unterschiedliche Art und Weise.
Die breite Unterstützung des Bündnisses, durch Teile der radikalen Linken, zivilgesellschaftliche Initiativen, Gewerkschaften, Linkspartei, Grüne, Teile der SPD sowie Einzelpersonen, und der deutlich besseren politischen Verankerung in Dresden und der Region haben die vielen Blockaden ermöglicht. Solidarität mit den Betroffenen der Hausdurchsuchungen in Sachsen! weiterlesen

„Escape“-Bündnis wettert gegen Song Contest

Rheinische Post Dienstag, 10. Mai 2011
Nicht allen Menschen behagt es, was in ihrer Stadt gerade passiert. So wettert ein Bündnis aus Düsseldorfer Initiativen unter dem Motto „Escape the hype!“ gegen die Ausrichtung des Eurovision Song Contest. In einer ausführlichen Erklärung legen die Initiativen Attac, i furiosi, Gruppe li.la, Mittwochsfrühstück, Stattzeitung Terz und die Arbeitslosen-Initiative Düsseldorf ihre Position dar. „Escape“-Bündnis wettert gegen Song Contest weiterlesen

Für uns bedeutet ESC – ESCAPE!

Soziales Düsseldorf statt Eurovision Song Contest
Am 16. Januar sollte es los gehen: Das medial inszenierte ESC-Fieber, das nach Hoffnung von Stadtführung und Oberbürgermeister Elbers bald die ganze Stadt mitsamt ihrer BewohnerInnen infiziert. Doch eins ist klar: Wir und viele andere DüsseldorferInnen sind immun, wir machen da nicht mit. Für uns bedeutet ESC – ESCAPE! ESC the Hype! Für uns bedeutet ESC – ESCAPE! weiterlesen

Affentanz um ESC-Wagen auf dem Rosenmontagszug

Düsseldorf im Städtecontest bekommt von uns „zero points“!

Internationale Presseverteter_innen werden nach Düsseldorf kommen, um auf einem speziellen „EurovisionSongContest“-Karnevalswagen für den im Mai anstehenden Wettstreit europäischer Schlagerinterpret_innen Düsseldorf auch über den Event „Karneval“ als Aufhänger zu bewerben. Das von der Stadt für sie aufbereitete Programm beinhaltet natürlich lediglich die Projektion ausgewählter Schlaglichter auf die „kulturellen Highlights“ unserer Region.
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8./9. April: Stolberg – Den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren!

Von Dresden nach Stolberg

In und um Aachen hat sich in den letzten Jahren eine aktive und gewalttätige Naziszene gebildet. So kam es zu zahlreichen Übergriffen, zu Körperverletzungen, zu Drohungen, zu einer Schändung des jüdischen Friedhofs und zu Angriffen auf Orte, in denen sie GegnerInnen vermuten. Zwei Aachener Neonazis sind momentan der Vorbereitung von Sprengstoffanschlägen angeklagt. Ein weiterer Aachener Neonazi tötete unlängst in Leipzig einen Migranten. Alle drei sind oder waren in der Kameradschaft Aachener Land (KAL) organisiert. 8./9. April: Stolberg – Den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren! weiterlesen

Gelungene Aktion: NOtting Hill! Freilicht-Wohnzimmer aus Sperrmüll

Gemütlich trotz des ungemütlichen Wetters ging es am Dienstag Abend in Flingern vor der Baustelle in der Lindenstraße zu. Ca. 100 Leute waren dem Aufruf gefolgt und schleppten Sperrmüll in Form von Sofas, Lampen, Tischen, Stühlen und Fernsehgeräten zur Baustelle an der Lindenstraße in Flingern. Anwohner_innen, Familien und das Bündnis Freiräume für Bewegung formulierten mit dieser Aktion ihren Unmut gegen die geplanten Luxuswohnungen und damit einer gezielten Aufwertung in Düsseldorf-Flingern.
„Man sieht eine Stadt, die boomt“ Jörg Schnorrenberger vom Ring Deutscher Makler bei der Pressekonferenz zum Thema Immobilienmarkt gestern, mit Blick vom 17. Stockwerk des „Sign“ im Medienhafen. „Düsseldorf ist fast ausverkauft, die Mieten sind in den letzten Jahren explodiert. Immobilien sind so sexy wie schon lange nicht mehr.“ sagt er der WZ. Die WZ berichtet lieber über diese parallel zur Aktion stattfindende Pressekonferenz, und protegiert damit lieber die Reichen, als die Kritiker_innen der Stadtpolitik. Die Positionierung als Luxus-Stadt wird auch von andren unterstützt: Wie flingern.net feststellt, berichtet die Rheinische Post natürlich auch nicht über die Aktion in Flingern, vermeldet aber in der heutigen Artikel Mieten in Düsseldorf explodieren: Neubauten kosten im Schnitt 13 Euro den Quadratmeter, eine Steigerung gegenüber 2009 um 18 Prozent. Die Mietpreise für Altbauwohnungen stiegen binnen zwei Jahren immerhin um zehn Prozent auf durchschnittlich elf Euro je Quadratmeter, wie der gestern vorgestellte Preisspiegel ergibt.“ Schnorrenbergers Fazit: „Steigende Wohnungspreise sind auch in den kommenden Jahren zu erwarten.“

Während der Ring Deutscher Makler mit seinen Scheffeln über die Stadt blickt, befinden wir uns dort unten – mittendrin in einer Stadt, die sich nach der Meinung der Stadtführung und Makler nicht für uns entwickeln soll. Der WDR war mit einer Liveschaltung in die Lokalzeit bei unserer Aktion, einige Fotografen interessierten sich für uns, mehrere Interviews wurden gegeben (NRZ) – immerhin sind auch kritische Stimmen zur Stadtentwicklung zu hören.

Danke an alle Beteiligten für die gelungene Aktion. Gelungene Aktion: NOtting Hill! Freilicht-Wohnzimmer aus Sperrmüll weiterlesen

Actiondays in Wuppertal

Unter dem Motto “Gegen Antifaschismus und linke Gewalt! – Weg mit dem Autonomen Zentrum” wollen Nazis aus der Region am Samstag, den 29. Januar 2011 das erste Mal seit 42 Jahren eine Demo in Wuppertal-Elberfeld durchführen.

Die sich sonst so militant gebenden „Nationalen Sozialisten Wuppertal“ beschweren sich, dass sie in Wuppertal nicht ungestört Flugblätter verteilen können und wollen nun unter massivem Polizeischutz zum Autonomen Zentrum marschieren, um für „freie Meinungsäußerung für Nationale Sozialisten“ zu demonstrieren. Diese Provokation werden wir nicht hinnehmen.

Treffpunkt für eine gemeinsame Anreise aus Düsseldorf:

29.01.2011, 10.45 Uhr UFA-Palast (direkt am Hauptbahnhof)
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Protest gegen Bundeswehr

Kundgebung gegen das Bundeswehrkonzert
 am Donnerstag, 20. Januar um 18 Uhr, Haupteingang Tonhalle

Wie jedes Jahr lädt die Wehrbereichsverwaltung West mit Sitz in Düsseldorf zu ihrem Neujahrskonzert am 20. Januar ein. Seit zwei Jahren können sie nicht mehr ungestört der Mordstruppe huldigen. AntimilitaristInnen konfrontieren die BesucherInnen mit dem mörderischen Tun ihrer „KameradInnen“ in Afghanistan.
Deutschland führt wieder Angriffskriege, getarnt als „Krieg gegen den Terror“ oder auch als „humanitäre Intervention“. Leid und Tod, Folter und Vergewaltigung sind untrennbar mit jeder kriegerischen Auseinandersetzung verbunden. In diesen Kriegen geht es um die Verteidigung deutscher Kapital- und geostrategischer Interessen.

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