It’s time to act

The tide has turned: No to religious terror and authoritarian violence. Solidarity with the people of Rojava

When, if not now: Let our solidarity with Rojava and the Kurdish liberation movement in Iraq become practical – against the terror of IS and in favor of the immediate revocation of the ban on PKK, set up and used to criminalize Kurdish people and their organizations in Europe until today.*
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Nazikundgebung in Dortmund am 23.08. verhindern!

BlockaDo

Aus Düsseldorf fahren wir am Samstag, 23.08. gemeinsam nach Dortmund um uns an den Aktionen von BlockaDo zu beteiligen und die Nazikundgebung zu verhindern.

Treffpunkt: 11.40 Ufa Kino/HBF

Die Partei “Die Rechte” ruft für Samstag, den 23. August zu einer Kundgebung an den Katharinentreppen auf. Vorgeblicher Anlass für die Kundgebung ist der zweite Jahrestag des Verbotes des “Nationalen Widerstand Dortmund” (NWDO) durch das nordrhein-westfälische Innenministerium. Zeitgleich zur Nazikundgebung findet rund um die Reinoldikirche der jährliche Christopher-Street-Day (CSD) statt.

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Es ist Zeit zu handeln

rojavaDer Wind hat sich gedreht: nein zu religiösem Terror und autoritärer Gewalt. Solidarität mit dem kurdischen Rojava

Wann, wenn nicht jetzt: Lassen wir unsere Solidarität mit Rojava und dem kurdischen Befreiungskampf im Irak praktisch werden – gegen den Terror der IS und für die sofortige Aufhebung des PKK-Verbots, das die kurdische Bevölkerung und ihre Organisationen bis heute in Europa kriminalisiert.*

In den letzten Tagen haben die kurdischen KämpferInnen der Selbstverteidigungseinheiten der YPG aus Rojava (Westkurdistan/Syrien) und der HPG (Guerilla der PKK, Arbeiterpartei Kurdistans in Nordkurdistan/Türkei) gemeinsam in Südkurdistan/Irak einen humanitären Korridor zur Rettung der yezidischen KurdInnen geschaffen. Sie konnten zehntausende Menschen vor der Ermordung oder dem Tod durch Verdursten retten. Einen besonderen Anteil an diesem Erfolg haben die Fraueneinheiten der YPG und HPG. Diese haben in den letzten Tagen gemeinsam mit den Peschmergas aus Südkurdistan eine kurdische Einheitsfront gebildet und konnten u.a. das Flüchtlingslager Maxmur verteidigen und einige Dörfer und Städte vom IS-Terror befreien.

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„I love you, I respect you, I need you – 15M from inside

Montag, 11.8.2014, ab 19.30 Uhr Kneipe und Essen gegen Spende, ab 20.15 Uhr Einführung

Film (Spanisch mit englischen Untertiteln) und Diskussion in Anwesenheit einer der Regisseur_innen
Linkes Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108, Düsseldorf

TRAILER OS QUIERO, OS RESPETO, OS NECESITO from AUDIOVISOL on Vimeo.

„Ich liebe euch, ich respektiere euch, ich brauche euch“, mit diesen Worten begann Román, ein 80-jähriger Madrilene der seit 50 Jahren auf wirkliche Veränderungen gewartet hat, seine Redebeiträge. Am 15. Mai 2011 wachte er auf Madrids zentralem Platz Puerta del Sol gemeinsam mit einer ganzen Generation junger Menschen aus ihrer Machtlosigkeit und Frustration auf. „Sie nennen es Demokratie, aber es ist keine.“ Die Bewegung der Indignados (Empörten) besetzten den Platz und stießen eine Bewegung an, die weltweit Verbreitung fand. Eine Generation von jungen Menschen, die wie eingeschläfert schien, besetzte überall in Spanien Plätze und machte später Protestzüge durch die Landstraßen und Dörfer der Halbinsel, um eine echte „I love you, I respect you, I need you – 15M from inside weiterlesen

Auf den Spuren der Täter*innen

Die Antifaschistische Koordination Köln und Umland (AKKU) markiert in Köln Erinnerungsorte des NSU-Terrors.

10446723_725673067491208_7216490015860325064_nVor zehn Jahren, am 9. Juni 2004, explodierte auf der Keupstraße in Köln-Mülheim eine Nagelbombe des NSU, die mehrere Menschen verletzte. Rassistische Ermittlungspraktiken von der Polizei, die Täter*innen im „kriminellen Milieu“ suchten, folgten für die Bewohner*innen der Straße. Zehn Jahre nach diesem rechtsterroristischen Anschlag soll nun mit verschiedenen Veranstaltungen der Kriminalisierung der Bewohner*innen durch deutsche Ermittlungsbehörden und rassistischer Gewalt in Deutschland gedacht werden. Die AKKU plant zusammen mit der „Initiative Keupstraße ist überall“ einen (Mit-)Täterspurengang.

i furiosi: Gibt es Leute von euch, die schon in der Antifa aktiv waren, als der Anschlag auf der Keupstraße 2004 passierte? Wie waren damals die Reaktionen der Antifa auf den Anschlag?

AKKU: Ja, einige von uns waren schon damals politisch aktiv. Die Reaktionen innerhalb der Kölner Antifa waren ziemlich uneinheitlich. Die Meisten haben sich passiv verhalten und konnten die Situation nicht einschätzen. Andere (vor allem Aktivist*innen aus Köln-Mülheim) gingen von einem rechtsterroristischen Hintergrund aus. Sie verteilten z.B. Flugblätter und organisierten zusammen mit Anwohner*innen eine Demonstration.

Wie waren die Reaktionen in Köln nach dem Bekanntwerden der NSU-Mordserie, zu denen ja auch der Anschlag auf der Keupstraße und der Sprengsatz in einem Lebensmittelgeschäft (2001) gehörten?

AKKU: Wie überall brauchte auch in Köln die Linke erst einmal eine gewisse Zeit, um auf das Bekanntwerden des NSU zu reagieren. Etwa einen Monat danach fand eine Demonstration in Köln-Mülheim statt, die die Verflechtungen von NSU, Auf den Spuren der Täter*innen weiterlesen

Blockupy Düsseldorf 2014 – Aktionstag

blockupy2014_demoauftakt1 Wer am Samstag, den 17. Mai eine entspannte Shopping-Tour auf der Kö geplant hatte oder endlich Omas Breuninger-Gutschein im neuen Kö-Bogen einlösen wollte, musste unter Umständen verärgert und unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren. Oder aber er oder sie konnte mit hunderten netten Leuten ins Gespräch kommen, die an diesem Tag dem Aufruf des Blockupy-Bündnisses gefolgt waren und bei strahlendem Sonnenschein ihren Protest gegen das europäische Krisenregime, Ausbeutungsverhältnisse und Ungerechtigkeit im Kapitalismus in die Düsseldorfer Innenstadt trugen.

Blockupy-Aktionstage

Im Rahmen der Europäischen Aktionstage „solidarity beyond borders – buildung democracy from below“ wurden an diesem Tag auch in Hamburg, Stuttgart und Berlin sowie dutzenden anderen europäischen Städten Geschäfte blockiert, Krisenprofiteure markiert und für echte Demokratie von unten auf die Straße gegangen. Zu der Düsseldorfer Demonstration und den Aktionen in und um die Kö und den Kö-Bogen hatte das Bündnis Blockupy NRW aufgerufen, in dem neben Attac, der Linkspartei und Occupy auch Düsseldorfer linke Gruppen wie i Furiosi, See Red (beides Gruppen der Interventionistischen Linken) und Alerta! vertreten sind. Bereits im Vorfeld des Aktionstages hatten in Düsseldorf mehrere Veranstaltungen zu den für 2014 vereinbarten Schlagworten der Blockupy-Bewegung, „democracy, commons, solidarity“, und ein Basteltermin stattgefunden. Düsseldorf ging also gut vorbereitet in den Aktionstag.

Care- Flashmob und Auftaktdemo

Den Auftakt in Düsseldorf bildete gegen 12 Uhr der Flashmob „Chic im schwarzen Block – Sorgearbeit am Boden – Sexismus markieren“, vor dem DGB-Haus, mit dem auf desaströse Zustände in Pflegeeinrichtungen und prekäre Arbeitsverhältnisse im Blockupy Düsseldorf 2014 – Aktionstag weiterlesen

Blockupy deportation airport Düsseldorf

blockupy_airportim Gespräch mit dem Antifa AK Köln (… ums Ganze!).

Der Antifa AK Köln hat letztes Jahr das Blockupy-NRW-Bündnis mitinitiiert und zu den Blockupy-Protesten nach Frankfurt mobilisiert. Dort hatte „… Ums Ganze!“ am Abschiebeflughafen in Frankfurt versucht, Aktionen durchzuführen. Für den Aktionstag am 17.05. in Düsseldorf bereitet die Flughafen AG des Blockupy-NRW-Bündnisses eine Aktion am Düsseldorfer Flughafen vor, um auf rassistische Abschiebepraxis aufmerksam zu machen und gegen das europäische Krisen- und Abschieberegime zu demonstrieren. Wir sprachen mit Paul von Antifa AK über die Beteiligung an Blockupy und die kommenden Proteste in NRW.

i furiosi: Ihr habt letztes Jahr das Blockupy NRW-Bündnis mitinitiiert und wart im Vorfeld auch an den Vorbereitungen von Blockupy Frankfurt beteiligt. Warum macht ihr, als „…ums Ganze!“ Gruppe, bei Blockupy mit?

Paul: Die Blockupy-Proteste in Frankfurt stellen unserer Meinung nach einen der wichtigsten sozialen Proteste dar, die momentan in Deutschland stattfinden. Die Aufgabe einer radikalen Linken ist es, sich an solchen Protesten zu beteiligen, um eine linksradikale Position sichtbar zu machen und zu stärken. Außerdem senden diese Proteste ein wichtiges Signal an die europäische Öffentlichkeit, insbesondere nach Griechenland. Ein Signal, das es auch im Herzen der Bestie linke Opposition gegen die Austeritätspolitik der BRD gibt.

i furiosi: Was sind dieses Jahr eure Schwerpunkte im Rahmen der Blockupy Proteste? Blockupy deportation airport Düsseldorf weiterlesen

17. Mai Blockupy Düsseldorf – Demo: 12h HBF

A5-flyer-1-240x300In Düsseldorf wird es am 17. Mai turbulent: Eine dicke Demo, bunte Blockaden, kleine und große Aktionen in der Innenstadt und vor allem viele, viele Aktivist_innen, die zwischen HBF, Kö und Flughafen unterwegs sein werden.

  • 12:00 Demo am Hbf danach dezentrale Aktionen in der Innenstadt

  • 17:00 Blockupy Deportation Airport Düsseldorf

Der Düsseldorfer Aktionstag, zu dem wir mit dem Bündnis Blockupy NRW aufrufen, ist Teil der Internationalen Tage des Widerstandes und des zivilen Ungehorsams gegen das europäische Krisenregime, die vom 15.-25. Mai stattfinden. 

Eine Woche vor den Wahlen zum Europaparlament rufen das Blockupy-Bündnis und internationale Bündnispartner in vielen Städten Europas zu dezentralen Tagen des Widerstandes gegen die Politik von EU und Troika auf. Denn was als „Krisenlösung“ oder „notwendige Reformen“ von den Regierenden verkauft werden soll, hat bekanntermaßen eine humanitäre, soziale und politische Katastrophe verursacht. Die Aktionstage sind ein großer Schritt zur Transnationalisierung der antikapitalistischen Bewegungen und ein kleiner zur Mobilisierung gegen die EZB-Mobilisierung im Herbst in Frankfurt.

Veranstaltung mit letztens Infos zum 17.05. in Düsseldorf:

15. Mai – 20h: Linkes Zentrum, Hinterhof – Corneliusstr. 108

Alle Infos auf nrw.blockupy.org

Aktionskarte für den 17.05 in Düsseldorf hier: Aktionskarte

Mobivideo von i Furiosi

Mit Commons gegen Kapitalismus

Alles für alle klingt so gut und so einfach – und eigentlich ist genug für alle da!

commonsDoch der Zugang zu Ressourcen, die alle zum Leben brauchen, ist auf dem neoliberalen Markt durch Privateigentum beschränkt. Ob es sich um materielle Ressourcen wie Wasser, Saatgut oder Gesundheit handelt, oder um immaterielle Güter wie Bildung und Wissen – wer daran teil hat, bestimmen nicht die Produzent*innen und Konsument*innen selbst, sondern kapitalistische Interessen.
Commons sind dagegen die Idee sozialer Modelle, in denen Ressourcen zu Gemeingütern werden und nach selbst und vor Ort ausgehandelten Regeln kollektiv verwaltet, bewirtschaftet und genutzt werden.

Wir wollen uns mit den Grundfragen der commons-Idee auseinander setzen: Was ist mit dem Begriff überhaupt gemeint? Wo sind Fallstricke und Grenzen? Wie sieht es aus mit Beispielen kollektiver Güternutzung aus dem hier un jetzt, sind Projekte wie z.B. das Mietshaussyndikat, Creative Commons oder Bürgerkraftwerke schon commons? Sind commons nur kleine Seifenblasen im Falschen, oder taugen sie als praktisches Instrument in Kämpfen um tatsächliche gesellschaftliche Veränderung?

Montag 12.5. | 20:00 Uhr | Linkes Zentrum “Hinterhof”

Eine Veranstaltung von I Furiosi und Infocafé

Selbstorganisierung in schwierigen Zeiten

Das Beispiel der selbstverwalteten Fabrik VIO.ME

solidarityDie Lebenssituation der Menschen in Griechenland verschärft sich von Tag zu Tag. Die zahlreichen Maßnahmen, die von der Troika, bestehend aus EZB, EU und IWF, diktiert und durch die griechische Regierung umgesetzt wurden, haben fast alle Rechte von Arbeitnehmer*innen einkassiert. Doch es tut sich auch anderes in Griechenland: Neben zahlreichen Generalstreiks und sozialen Kämpfen gegen die Sparprogramme entwickeln sich verschiedene Selbstorganisierungsprozesse der Arbeitslosen, Entwürdigten und Ausgeschlossenen. Vielerorts gründen sich Kollektive, soziale Zentren, selbstverwaltete Arztpraxen und Stadtteilversammlungen.

Die emanzipatorischen Entwicklungen in diesen schwierigen Zeiten und die darin gemachten Erfahrungen wollen wir uns gemeinsam mit John Malamatinas anschauen. Besonders im Fokus wird die selbstverwaltete Fabrik VIO.ME in Thessaloniki stehen. Etwa 40 Arbeiter*innen besetzten die Fabrik, in der sie arbeiteten, und nahmen so ihr Leben selbst in die Hand. Seitdem produzieren die Arbeiter*innen mit Hilfe des Know-hows aus den selbstorganisierten Strukturen Thessalonikis nicht mehr Fugenkleber und Co., sondern umweltfreundliche Reinigungsmittel für den häuslichen Gebrauch.

John Malamatinas lebt in Köln und Thessaloniki. Er ist Teil des vio.me Unterstützungskreises und ist in verschiedenen antikapitalistischen Gruppen und Netzwerken aktiv. Seine vornehmliche Beschäftigung gilt den Themengebieten Nationalismus, soziale Kämpfe und Krise in Griechenland.

Mittwoch 7.5. | 20:00 Uhr | Linkes Zentrum “Hinterhof”

Eine Veranstaltung von I Furiosi und Infocafé

Weitere Veranstaltungen aus der Reihe