Die Patenschaft für die “Setzt Euch” – Bank hat Monica Brauer übernommen.

Kunstaktion in Oberbilk für Respekt, Vielfalt und Toleranz und gegen soziale Ausgrenzung

Oberbilk ist ein Stadtteil in Düsseldorf, den man gerne als “sozialen Brennpunkt” bezeichnet. Dieser Stadtteil befindet sich im Umbruch, denn er soll eine “Aufwertung” erfahren. D.h. Menschen und ihre Plätze werden als akzeptabel oder unangemessen bewertet. Wir wehren uns gegen diese Art der respektlosen Abschätzung und wollen mit unserer Photoaktion zeigen, dass die Menschen in Oberbilk diese Bewertung ablehnen und einen respektvollen, friedlichen Umgang mit der Vielfalt pflegen.

Die “Setzt Euch” – Bank steht für diese Art der Begegnung und wir laden Menschen dazu ein, auf ihr Platz zu nehmen und dadurch ihre Solidarität zu zeigen. Die ersten Bilder unserer Wanderung mit der Bank durch Oberbilk sind in den Bildergalerien zu finden.

Mehr Fotos auf der Seite www.setzt-euch.de
von Monica Brauer & Elke Hannig-Brauer

Patenschaften für die pinken Bänke

Damit der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) in altbekannt repressiver Manier die im April in der Stadt verteilten pinken Bänke nicht ein zweites Mal einsammeln und so dem öffentlichen Raum entziehen kann, wurde beschlossen, Patenschaften für die Bänke zu vergeben.
Die Banken, die aus der Asservatenkammer des OSDs „befreit“ werden konnten, wurden an Menschen und Orte übergeben, die diese Bänke in den öffentlichen Raum stellen und so für Freiräume kämpfen und sich für politische und soziale Projekte einsetzen. Patenschaften für die pinken Bänke weiterlesen

Antifa Camp 2010 im Rheinland

Diesmal u.a. mit Kobayashi (Bremen – Punk/ HC), Feine Sahne Fischfilet (Meck-Pomm – Ska/Punk), zOSCH!(Köln – Punk) als Bands sowie Reggae/ Dancehall aus Kölnund mehrere Parties.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein vielseitiges Programm mit vielen Workshops und Diskussionsrunden. Mit dabei sind wieder Angebote zu Themen wie Antifaschismus, Militarismus, Sexismus, Kapitalismuskritik und vieles mehr. Auch praktische Tips für die Arbeit vor Ort, Kultur, Party und Zeit für den Austausch mit „alten Hasen“ und Leuten die ganz neu dabei sind, werden nicht zu kurz kommen.

Das vorläufige Programm gibt es auf der Campseite und wird stetig aktualisiert.

Pinke Bänke abgeholt

Nachdem gestern im Düsseldorfer Rat unter anderem über den Umgang mit Geschenken, vegetarischen Würsten, pinken Bänken, und über den pinken Schlips von Herrn Elbers ohne Ergebnis diskutiert wurde, wurden heute die pinken Bänke, die am 17.April als drittes Geschenk an die Stadt an 12 ausgesuchten Orten aufgestellt wurden und nach kurzer Zeit vom Ordungs- und Servicedienst (OSD) eingesammelt waren von einer Delegation unseres Bündnisses beim Ordungs- und Servicedienst abgeholt.

weiteres …

Kein (Burg-)Platz für „pro NRW“!

Den Rechten den Abschluss ihrer rassistischen Wahlkampfhetze vermiesen!

Die rechtspopulistische Partei „pro NRW“ will am 8.Mai in der Landeshauptstadt Düsseldorf ihre Wahlkampftournee beenden. Wie bereits bei der Kommunalwahl im letzten Jahr war dieser Wahlkampf unter dem Motto „Abendland in Christenhand“ vor allem von einer rassistischen Hetze gegen MigrantInnen und Menschen muslimischen Glaubens geprägt.

Ausgerechnet am 65.Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus will diese Gruppierung der extremen Rechten auf dem zentralen Platz in der Düsseldorfer Altstadt[1] ihre Kundgebung abhalten –  eine Verhöhnung der Opfer des Nationalsozialismus.
Kein (Burg-)Platz für „pro NRW“! weiterlesen

OSD sammelt pink farbene Bänke ein!

Stellungnahme des Bündnisses Freiräume für Bewegung
Die am Samstag vom Antifa-KOK und dem Freiräume-für-Bewegung Bündnis aufgestellten und der Stadt geschenkten Bänke wurden von der Stadtführung demontiert. Auf die Schenkung der Bänke und die damit symbolische Aktion reagiert auch die Stadt mit einer symbolischen Handlung: Sie entfernt die geschaffenen kleinen Inseln und führt damit Vertreibung, Ausgrenzung und Verdrängung von Minderheiten und Randgruppen durch. OSD sammelt pink farbene Bänke ein! weiterlesen

Fotos der Bänke

Kaum stand die erste Bank am Burgplatz, war sie schon „besetzt“ und umlagert. Nichtsdestotrotz war den neuen Bänken – wie eben auch den vielen verschiedenen Ausgegrenzten in dieser Stadt – leider kein langer Aufenthalt im öffentlichen Raum vergönnt. Schon am Montagmorgen machte sich ein eifriger Trupp vom OSD mit Helfern der AWISTA auf den Weg und kassierte unsere neuen Freiräume einfach ein. Sie hatten die Aufgabe, die Bänke „sicherzustellen“, wie sie einer gegen den Abtransport protestierenden Bewohnerin auf der Kiefernstraße erläuterten.