Kaum stand die erste Bank am Burgplatz, war sie schon „besetzt“ und umlagert. Nichtsdestotrotz war den neuen Bänken – wie eben auch den vielen verschiedenen Ausgegrenzten in dieser Stadt – leider kein langer Aufenthalt im öffentlichen Raum vergönnt. Schon am Montagmorgen machte sich ein eifriger Trupp vom OSD mit Helfern der AWISTA auf den Weg und kassierte unsere neuen Freiräume einfach ein. Sie hatten die Aufgabe, die Bänke „sicherzustellen“, wie sie einer gegen den Abtransport protestierenden Bewohnerin auf der Kiefernstraße erläuterten.
Kunstaktion gegen Stadtumstrukturierung und Vertreibung
Besetzt die Banken!
Der Antifa KOK schenkt der Stadt und den Menschen die hier leben zwölf Bänke die an verschiedenen Orten in der Stadt aufgestellt werden.
Wir verteilen an prägnanten Orten in der Stadt unsere Bänken und rufen euch auf diese zu besetzen! Sucht die Bänke in der Stadt, ruht euch auf ihnen aus, trefft euch mit Freund_innen, trinkt euer Bier und lasst euch nicht vertreiben. Setzt ein Zeichen und fordert das Recht auf eure Stadt ein!
Hier (standen) die Bänke:
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Genosse Jupp Angenfort gestorben
Unser Freund und Genosse Josef „Jupp“ Angenfort ist tot. Wenn einer wie er geht, hinterläßt er eine Lücke, die nicht zu füllen ist. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen – zusammen mit ihnen und mit seinen GenossInnen werden wir Jupps Weg weitergehen.
Jupp wurde 1924 in Düsseldorf geboren. Von den deutschen Faschisten in den Kieg gehetzt, erfuhr er, dass die Menschen in Sowjetunion ganz anders sind als die deutsche Propaganda dem Volk mit allen raffinierten Methoden vorlog. Er traf bei seiner Gefangennahme erstens auf sowjetische Soldaten, die ihn nicht erschossen und und zweitens auf einen sowjetischen Soldaten, der sich mit ihm in der deutschen Sprache über den Philosophen Feuerbach unterhalten wollte, und drittens stellte sich ihm ein sowjetischer Major in der in deutscher Sprache geführten Unterhaltung als Jude vor, dessen jüdische Ehefrau von den Deutschen erschossen wurde.
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Kampagne „Kein Bock auf ‚Pro NRW'“ gestartet!
Spätestens seit der Kommunalwahl 2009, bei der pro NRW in zahlreiche Stadt und Kreistage einzog, ist klar: Neonazis und Rassisten können nicht nur in Ostdeutschland Wahlerfolge erzielen. Am 9. Mai 2010 sind in NRW Landtagswahlen und pro NRW hat angekündigt flächendeckend in NRW anzutreten und in den Landtag einziehen zu wollen.
Wir müssen uns darauf gefasst machen, dass die selbsternannte pro-Bewegung NRW mit einer massiven rassistischen Hetzkampagne überziehen wird.
Geht es Euch wie uns? Ihr habt Keinen Bock auf pro NRW? Hier weiterlesen!
Freiräume für Bewegung
Freiräume für Bewegung ist ein Zusammenschluss aus der freien Kulturszene Düsseldorfs.
Darunter sind MusikerInnen, MalerInnen, DesignerInnen, MedienkünstlerInnen, VeranstalterInnen, PolitaktivistInnen etc. und sie begreifen sich als Teil einer bundesweiten Bewegung, die aktuell in mehreren deutschen Großstädten entsteht und ihr Recht auf Freiräume, Gestaltung und Selbstbestimmung – kurz: auf ihre Stadt – einfordert.
Weitere Infos unter http://www.freiraum-bewegung.de/
Bericht von der Kundgebung gegen das Bundeswehrkonzert in der Tonhalle
Am 10. Februar 2010 haben etwa 100 Menschen, trotz eisiger Kälte, lautstark gegen das „traditionelle Neujahrskonzert des Heeresmusikkorps 300 Koblenz“ unter der Schirmherrschaft von OB Dirk Elbers (CDU) in der Düsseldorfer Tonhalle demonstriert. Zu dieser Kundgebung hatte das „Aktionsbündnis gegen Militarismus und Krieg Düsseldorf“ (AMK) eingeladen. Als Gastredner sprach Wolfgang Zimmermann, Landesvorsitzender der LINKEN NRW. Die Demonstrantinnen und Demonstranten forderten den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.
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Dresden: Naziaufmarsch verhindert!
Videobericht von leftvision
Filmbeitrag des Dresdener TV
Der Antifa-KOK hatte in Düsseldorf zusammen mit attac, Gwerkschaften, der VVN, linken Parteien und Initiativen für die Beteiligung an den Massenblockaden von noPasaran!/DresdenNazifrei gegen den Naziaufmarsch am gestrigen Samstag in Dresden mobilisiert. Drei Busse fuhren von Düsseldorf, vereinigten sich unterwegs mit anderen Bussen zum NRW-Konvoi und erreichten pünktlich um 9 Uhr den geplanten Blockadepunkt am Startpunkt der Naziroute.
Über Stunden hinweg blockierten bei Minustemperaturen alte und junge AntifaschistInnen den Aufmarsch der Nazis, die schließlich von der Polizei mit Zügen weggebracht wurden. Ein voller Erfolg aktionsorientierter antifaschistischer Bündnisarbeit! Dank an alle, die mitgemacht haben – wir sehen uns am 27./28. März bei der Verhinderung der Nazimärsche in Duisburg.
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10. Februar Düsseldorf – Bundeswehrpropaganda stoppen!
Bundeswehr raus aus Afghanistan!
Aufruf des Aktionsbündnis gegen Militarismus und Krieg:
Am 10. Februar findet das „traditionelle Neujahrskonzert des Heeresmusikkorps 300 Koblenz“ unter der Schirmherrschaft von OB Dirk Elbers (CDU) in der Düsseldorfer Tonhalle statt. Während sich die Stadtoberen und die Bundeswehr bei Musik und Schnittchen einem unbeschwerten Vergnügen hingeben wollen, führt die Bundeswehr zur gleichen Zeit Krieg in Afghanistan.
Deutschland führt wieder Angriffskriege, getarnt als „Krieg gegen den Terror“ oder auch als „humanitäre Intervention“.Leid, Tod, Folter und Vergewaltigung sind untrennbar mit jeder kriegerischen Auseinandersetzung verbunden. In diesen Kriegen geht es um die Verteidigung deutscher Kapital- und Geostrategischer Interessen.
Die verheerenden Auswirkungen dieser Kriegspolitik hat die Bombardierung zweier Tanklaster Anfang September in Kundus auf Befehl der Bundeswehr gezeigt. Täglich sterben Menschen in Afghanistan, immer öfter auch durch deutsche Kugeln und Bomben. Ein Ende ist nicht in Sicht. Eine weitere Aufstockung des Bundeswehrkontingents ist in Zukunft nicht ausgeschlossen.
Für uns sind Soldaten Mörder, egal ob mit Waffen oder mit Instrumenten. Wir rufen daher dazu auf, mit uns gegen das Bundeswehrkonzert zu demonstrieren und ein klares Zeichen zu setzen, dass Kriegstreiber in Düsseldorf immer mit Widerstand rechnen müssen.
Bundeswehr wegtreten!
Solidaritätserklärung zu den Razzien
Jetzt erst recht! Den Naziaufmarsch in Dresden blockieren!
Solidaritätserklärung zu den Hausdurchsuchungen in Berlin und Dresden am 19.01.2010
Am Dienstag, den 19.01.2010, fanden Razzien in Berlin und Dresden gegen linke und antifaschistische Einrichtungen statt, die Proteste gegen den größten europäischen Naziaufmarsch am 13.02.2010 in Dresden organisieren oder unterstützen.
Betroffenen sind die bundesweiten Bündnisse ‚No pasarán‘ und ‚Dresden – Nazifrei‘. In Berlin wurden der Antifa-Laden ‚Red Stuff‘ und in Dresden die Landesgeschäftstelle der Partei ‚Die Linke‘ durchsucht.
Als Anlass der Repressionen gelten Plakate und Aufrufe des Bündnisses ‚Dresden – Nazifrei‘, auf denen dazu aufgerufen wird, den Naziaufmarsch mit Mitteln der Massenblockade zu verhindern. Begründet wurden die Durchsuchungen damit, dass der Aufruf zu zivilem Ungehorsam und Blockaden ein öffentlicher Aufruf zu ‚Straftaten‘ sei. Der Urheber des Aufrufs und der Plakate vom Bündnis „Nazifrei – Dresden stellt sich quer“ soll ermittelt werden. Beschlagnahmt wurden Computer, Infomaterial und Plakate, die zur Blockade des Neonazi-Aufmarsches am 13. Februar in Dresden aufrufen. Ingo Kruse vom „Red Stuff“ schätzt, dass die Beamten 5.000 Plakate und 20.000 bis 30.000 Flyer mitgenommen haben. Solidaritätserklärung zu den Razzien weiterlesen
Düsseldorf/Neuss mobilisiert nach Dresden
Aufruf des Düsseldorfer Aktionsbündnis gegen den Naziaufmarsch in Dresden – No Pasaran:
Am 13. Februar 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden verhindern.
Im Jahr 2009 marschierten fast 7000 Nazis durch Dresden. Ihr Ziel war es und ist es weiterhin, die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten. Wir aber wissen: der verbrecherische Krieg ging von Nazi-Deutschland aus und kehrte 1945 nach Dresden zurück.
Neonazis sind kein ostdeutsches Problem, auch in NRW sind „Autonome Nationalisten“, NPD und Co. aktiv. Der Nazi-Aufmarsch in Dresden wird auch von extremen Rechten aus Düsseldorf unterstützt: 2009 sprach als erster Redner der 95jährige Hajo Hermann aus Düsseldorf, der als Jagdflieger der Wehrmacht zahlreiche Luftangriffe flog und heute als „Zeitzeuge“ und Angehöriger der „Erlebnisgeneration“ Vorträge vor jungen Neonazis hält. 2008 war ein anderer Düsseldorfer, der Flingeraner Rechtsanwalt und ehemalige Vizevorsitzende der Republikaner, Björn Clemens, als Redner aufgetreten.
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