29.11.2012 Protestaktion „Wer nicht reich ist, muss raus!“

Am Burgplatz gegen Mietenwahnsinn und Wohnungsnot

Am Donnerstag, den 29.11.2012 von 17 – 20 Uhr lädt das Bündnis bezahlbarer Wohnraum in Düsseldorf alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu einer ungewöhnlichen Protestaktion ein. Wir veranstalten ein „sleep out“ vor dem Schlossturm dem Wahrzeichen von Düsseldorf. Bringt bitte, wenn ihr habt, einen Schlafsack und eine Isomatte mit.

In Düsseldorf liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei Mietwohnungen bei 8,50 Euro und ist damit Spitzenreiter in NRW. Es fehlen jetzt schon 7.000 Wohnungen mit sozialer Preisbindung. In den nächsten Jahren werden es bis zu 20.000 Wohnungen sein. Bei jedem Neubauvorhaben liegt der Quadratmieterpreis bei 10 Euro und mehr. Gleichzeitig stehen in dieser Stadt ungefähr eine Million Quadratmeter Bürofläche leer.

Düsseldorf ist nicht nur die Stadt der Schönen und Reichen!
Es ist Zeit zu handeln!

Hier noch eine Erklärung von see red! „Warum wir das ‚Bündnis für bezahlbaren Wohnraum‘ unterstützen“

14N – Europäischer Streik- und Aktionstag

Solidarität mit den Streikenden in Südeuropa!

Erstmals in der Geschichte der Europäischen Union finden am 14. November in Südeuropa mehrere Generalstreiks zeitgleich statt. In Griechenland, Spanien, Portugal, Malta und Zypern gehen die Menschen auf die Straße, um Widerstand gegen die autoritäre Sparpolitik der Troika zu leisten. Erstmals ruft auch der Europäische Gewerkschaftsbund seine Mitglieds-gewerkschaften auf, an diesem Tag zu demonstrieren und sich mit den Streikenden in Südeuropa zu solidarisieren.
In diesem Zusammenhang rufen wir dazu auf, am 14.11.2012 in Düsseldorf an Aktionen teilzunehmen, um den Betroffenen zu zeigen, sie in ihrem Kampf gegen die von der Troika diktierte Sparpolitik nicht alleine dastehen.
Soli-Aktion in Düsseldorf:

14.11.2012 | 17:00 | DGB -Haus / Haupt­bahn­hof

KEINE ZUKUNFT OHNE SOLIDARITÄT

Infos unter: 14N Düsseldorf

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1 Jahr Aufdeckung des NSU

Gedenken an die Opfer vor Düsseldorfer Innenministerium

Anlässlich des Jahrestages der Aufdeckung des “Nationalsozialistischen Untergrundes” gab es heute am 4.November bundesweit Demonstrationen und Aktionen von antifaschistischen Initiativen um den Opfern zu gedenken und auf das Versagen der Sicherheitsbehörden bzw. des vermutlichen Deckens der Unterstützerszene des NSU durch den Verfassungsschutz aufmerksam zu machen.

Auch in Düsseldorf zogen Aktvist_innen vor das Innenministerium des Landes NRW, in dem der Landesverfassungsschutz NRW seinen Sitz hat. Die Bilder der NSU Opfer wurden vor dem Innenministerium und in der Umgebung aufgehangen und Flugblätter an interessierte Passant_innen verteilt.

Es dauerte nicht lange und die staatlichen Behörden wurden ihrem Ruf einmal mehr gerecht; einige Aktivist_innen wurden von der Polizei festgehalten und es wurde Strafanzeige gegen sie gestellt.
Die Bilder der Opfer wurden von der Polizei wieder abgehangen.

NRW-Innenminister Jäger gab sich am 29.10. in Köln bei der Ausstellungseröffnung „Die Braune Falle“ – eine Imagekampagne des VS- noch angeblich interessiert an der Meinung der Gegendemonstrant_innen. Doch der heutige Versuch der Düsseldorfer Polizei die Proteste zu verhindern und zu kriminalisieren, zeigt einmal mehr, dass kritische Stimmen, die auf die NSU Verstrickungen der deutschen Sicherheitsbehörden aufmerksam machen und rassistischen Ermittlungsmethoden der Behörden kritisieren, nicht ins Bild des NRW-Innenministers und der Polizei passen.

Deshalb fordern wir einmal mehr:
NSU-Verstrickungen der deutschen Sicherheitsbehörden offenlegen, staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus bekämpfen!

Demonstration in Köln – Chorweiler: 10.11.2012 – 14h

„Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen“

Hier gibt es weitere Infos zum Programm
Gemeinsame Anfahrt aus Düsseldorf: 12:20 Hbf / Treffpunkt am UFA Kino
Infoveranstaltung in Düsseldorf: 06.11.2012 – 20h Linkes Zentrum, Hinterhof

Flugblatt der „Interventionistischen Linken“ – 1 Jahr Aufdeckung des NSU:

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Ein guter Abschluss für 2012, ein Grund zur Freude in düsterer Zeit.

Interventionistische Linke und …ums Ganze! – Bündnis zum Generalstreik in Südeuropa, 14. und 16. November 2012

Am 14. November treten Spanien, Portugal, Zypern und Malta in den Massenstreik, Griechenland und Italien folgen. Die länderübergreifende Aktion in Südeuropa versucht, eine Schwäche der bisherigen Kämpfe zu überwinden: ihre Trennung voneinander. Wir freuen uns, dass die Bewegungen, die Vielzahl der Einzelnen, die Deklassierten und Empörten im Süden Europas jetzt einen Schritt weiter gehen wollen. Auch wenn wir dazu noch nicht viel einbringen: Wir erklären unsere Solidarität mit dem ersten länderübergreifenden Generalstreik Europas! Gemeinsam gegen Troika und EZB, gegen das chauvinistische Krisenkommando der EU und seine deutschen Auftraggeber und Nutznießer! Gegen das reaktionäre Phantasma der nationalen Sonderwege und die rassistische Verzerrung des Gemeinsamen!
Ein guter Abschluss für 2012, ein Grund zur Freude in düsterer Zeit. weiterlesen

26. Oktober: Leg den Leo an die Kette

Stoppt den Verkauf von Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien

07.00 Uhr Blockade der Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf-Derendorf, Rheinmetall Platz 1;
13.00 Uhr Kundgebung am Marktplatz/Rathaus

Die Bundesregierung hat 2011 in geheimer Sitzung des Bundessicher-heitsrats die Genehmigung für den Export von 270 Leopard-2 A7+-Panzern nach Saudi-Arabien erteilt. Die Firmen Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall sind die Profiteure dieses mörderischen Geschäfts. Auch Katar will nun 200 Leopard-Panzer.

Rheinmetall rühmt sich: „Der Leopard 2 ist der leistungsfähigste Kampfpanzer der Welt und zugleich das Waffensystem mit der größten internationalen Verbreitung. … Hauptwaffe des Kampfpanzers ist die von Rheinmetall entwickelte Glattrohrwaffenanlage.“

Mehr Infos zum Waffenexport und zur Aktion unter: http://www.leo-kette.de

Blockupy Frankfurt 20.-21. Oktober: Nehmen wir uns die Stadt

20.10. Ab 12:00 Nehmen wir uns die Stadt! Informationen Diskussionen
21.10. Ab 10:00 Blockupy 2013: Aktions- und Bewegungsratschlag

19.-23.11. Euro Finance Week Gegenprogramm

Die Blockupy-Aktionstage im Mai 2012 markieren einen neuen Abschnitt für die Krisenproteste in Deutschland. Blockupy, das waren freche, ungehorsame, massenhafte und internationale Aktionen mitten im Finanzzentrum von Frankfurt am Main. Blockupy hat die Verantwortlichen in der Stadt Frankfurt, in der hessischen Landesregierung und bei der Polizei so sehr herausge- fordert, dass sie nahezu alle Veranstaltungen verboten haben und zur Durchsetzung dieser absurden Verbote Frankfurt in einen präventiven Ausnahmezustand versetzt haben.
Durch die Kurzfristigkeit der Vorbereitung und die Überraschung über das Ausmaß der Repression ist manches nicht so geworden, wie wir es uns vorgestellt hatten. Aber die meisten Gruppen, Organisationen und AktivistInnen waren sich einig:
Blockupy 2012 war nur der Anfang – wir kommen wieder!
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Griechenland – Solidaritätserklärung

Interventionistische Linke [iL]

We know you don’t want her. We don’t want her either! On the occasion of chancellor Merkel’s visit to Greece we express our solidarity with and our admiration for the struggle of the Greek people: We stand behind you!

Pretending to support Greece, Merkel is pushing forward devastating neoliberal politics all around Europe. We deeply oppose the German austerity policy that is destroying Greece and the livelihood of the Greek population, and we welcome the increasing number of people that carry their rage to the streets.

Your courage gives us hope and even more reasons to criticize and to fight the German government and the German business.

The complete ban on protests and assemblies in the Athens city center is a political move that disgusts us – social rights have been taken away from the Greek people, and now in the interest of Merkel’s visit, the few remaining rights of expression are being denied. Today’s massive police presence shows us once again that the Troika-regime does not and has never cared about people’s needs, its sole objective is to protect capitalist power. Neither austerity policies nor repression can stop the struggle of people moved by the idea of a better life without capitalism. Our solidarity doesn’t know national borders, solidarity is a weapon! We have to use it!

… another world – another europe is possibile!

Interventionistische Linke [iL] 09.10.2012

Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen!

Wir unterstützen die Demo am  Samstag 10. November  in Köln – Chorweiler gegen den Verfassungschutz!

Hier dokumentieren wir den Bündnisaufruf:

Unterstützt den Aufruf! Einfach Mail an: vs-aufloesen [at] riseup [dot] net

Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen
Demonstration am 10.11.2012 in Köln-Chorweiler

Das Bündnis “Verfassungsschutz auflösen!” ruft für den 10.11.2012 unter dem Motto “Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen!” zu einer Demonstration in Köln-Chorweiler vor dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) auf.
Vor einem Jahr wurde bekannt, dass die NaziterroristInnen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) sieben Jahre lang unter den Augen der Sicherheitsbehörden zehn Menschen ermorden und zwei Sprengstoffanschläge verüben konnten. Jahrelang leugnete die Polizei die rassistischen Hintergründe der Morde und machte die Opfer auch noch zu Tätern, indem sie in Richtung organisierter “Ausländer-Kriminalität” ermittelte. Eine Angehörige eines Opfers musste neunmal als Verdächtige bei der Polizei erscheinen, andere wurden monatelang von verdeckten ErmittlerInnen ausgespäht.

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Glamouröse Einweihungsparty des Kö Bogens!

Wir ließen die Korken knallen….

Im „Luxusghetto“ Düsseldorf wurde heute ein neues Prestigeobjekt eingeweiht, es kamen hunderte Gäste um das Richtfest des Kö Bogens zu feiern.

Wir begleiteten die Feierlichkeiten, da wir diese Stadtentwicklung ausdrücklich begrüßen! Unter dem Motto „Fette Mieten – Fette Gewinne“ wurde den Gästen der Feierlichkeiten zugeprostet. Mit Sekt, Konfetti und elegant gekleidet wurden Parolen nach Drittwohnungen, mehr Luxus und neuen Prestigeobjekten skandiert.

Düsseldorf – eine Stadt der teuren Mieten – so soll es bleiben. Ganz im Sinne der Aktivist_innen verkündete Oberbürgermeister Elbers in den letzten Wochen „…wer sich Düsseldorf nicht leisten kann – soll nach Duisburg oder in die umliegenden Städte ziehen“. Zugeprotest wurde auch dem Baudezernenten Bonin der mit „Qualität statt Quanität“ die Richtung des Wohnungsmarktes in Düsseldorf vorgibt.

In diesem Sinne: „Spekulation lässt sich nicht verbieten – hoch, hoch, hoch mit den Mieten“

Kapitalismus, olé, olé!

zum Hintergrund der satirischen Aktion und der unsozialen Stadtpolitik hier der Flyer zur Aktion von I Furiosi zum  nach lesen:

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Kö-Bogen: Richtfest mit Glamour & Tamtam

Die neoliberale Stadt lässt die Korken knallen … aber nicht ohne uns!

Freitag 21. September ab 10:15Uhr

Die Fertigstellung des sogenannten Kö-Bogens rückt langsam näher und die Stadt Düsseldorf lädt anlässlich des Richtfestes zum gegenseitigen Schulterklopfen ein. Bereits seit dem 17. August 2009 wird für das neue Aushängeschild der Stadt fleißig gebuddelt und gemauert. Noch ein Jahr vor dem Baustart versuchte ein Bürgerbegehren den Verkauf des Jan-Wellem-Platzes an den Investor zu stoppen, scheiterte aber an einer zu geringer Wahlbeteiligung. So stand dem neuen Prestigebau nichts mehr im Wege. Das Gebäude selbst soll einerseits Büros und andererseits Einzellhandel mit „großen Flagship-Stores und hochwertigen Boutiquen“ beherbergen. Nur ein weiteres Beispiel dafür wie in der Stadtentwicklung Prioritäten gesetzt werden. Während der Markt für bezahlbaren Wohnraum in Düsseldorf kollabiert, steckt die Stadt weiter große Ressourcen in eine weitere Shopping Mall. Doch nicht ohne uns. Lasst uns gemeinsam anstoßen, für ein neoliberales Düsseldorf, in dem Reichtum keine Schande ist.
Kommt am 21. September an den Kö-Bogen zum Richtfest und verleiht eurem Protest kreativ Ausdruck.

Dem Anlass entsprechende Kleidung ist ratsam.