Archiv der Kategorie: und der ganze Rest

Artikel die sich nicht in die anderen Kategorien einordnen ließen

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1 week ago

I Furiosi
Am Samstag hier in Düsseldorf:anlässlich der aktuell in Afghanistan stattfindenden Übergriffe auf Journalistinnen, Frauenrechtlerinnen und Frauen im Allgemeinen, der Anbahnung einer diskriminierenden Politik, in der Frauen weitgehend vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden, wird es eine Kundgebung am Corneliusplatz geben.Aus dem Aufruf:"Wir wollen hiermit unsere Solidarität mit den Frauen in Afghanistan zum Ausdruck bringen, und die Bundesregierung dazu auffordern, in ihrer Afghanistan-Politik keine Kompromisse hinsichtlich der Frauenrechte einzugehen. Ferner müssen gefährdete Frauen evakuiert werden, was auch in den Augen der Taliban "alleinstehende" Frauen einschließt, deren Ehemänner in Deutschland leben. Seit der Machtübernahme der "lächelndenTaliban" sind bereits zahlreiche "alleinstehende" Frauen verschleppt worden, ohne dass die Weltöffentlichkeit Kenntnis davon nimmt. Darüber hinaus fordern wir, dass auch das Land NRW ein eigenständiges Landesaufnahmeprogramm konzipiert, mit dem Menschen aus Afghanistan gerettet werden können." ... Weiterlesen auf FacebookSee Less
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3 weeks ago

I Furiosi
„You still can‘t hold us back“ - Scheiß auf Cops und mieses Wetter. Mit 5000 Menschen waren wir heute bei der zweiten Großdemonstration gegen das geplante Versammlungsgesetz in NRW. Nach der Schikane durch die Polizei beim letzten Mal (ihr erinnert euch) haben wir heute mit allem gerechnet, sind aber tatsächlich am Landtag angekommen. Zwar haben es sich die Cops nicht nehmen lassen unrechtmäßig unsere Demo abzufilmen, trotzdem sind wir zufrieden mit dem Verlauf der Demonstration. Wir danken allen, die mit uns ihre Wut gegen das beschissene geplante Gesetz, das politische Versammlungen linker und sozialer Bewegungen in Zukunft eher verhindern als regeln wird, auf die Straße gebracht haben.#noversgnrw #versgnrwstoppen ... Weiterlesen auf FacebookSee Less
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4 weeks ago

I Furiosi
#Luftbrückejetzt sofort war das Motto der gestrigen Demonstration. Etwa 600 Menschen waren gekommen um für sofortige Hilfe für alle Menschen in Afghanistan, die von den Taliban bedroht werden, zu demonstrieren. Gleichzeitig wurde gegen die desaströse deutsche Politik demonstriert. Hier oder auf unserer Webseite (ifuriosi.space/luftbruecke-jetzt/) könnt ihr die Rede von Düsseldorf stellt sich quer nachlesen:Liebe Anwesende, liebe Freundinnen und Freunde,ich spreche hier als Vertreter von Düsseldorf stellt sich quer. Gegründet als Bündnis gegen Aufmärsche von Nazis in Düsseldorf, haben wir immer wieder auch gegen Abschiebungen, eben auch nach Afghanistan, protestiert und demonstriert. Viele von uns haben aber auch schon viel früher, vor zwanzig Jahren gegen den Einmarsch in Afghanistan protestiert. Denn uns war auch damals schon klar, das demokratische Verhältnisse nicht herbeigebombt werden können. Bei militärischen Einsätzen der Bundeswehr sowie der Nato ging und geht es nie um Menschenrechte oder um humanitäre Werte. Dies sind vorgeschobene Gründe um Kriege zu rechtfertigen. Es geht um knallharte wirtschaftliche und politische Interessen. Der Militäreinsatz der westlichen Armeen in Afghanistan war von Anfang ein Desaster. Seit zwanzig Jahren herrscht in weiten Teilen Krieg. Und dennoch haben sich in Afghanistan, in diesen zwanzig Jahren der Krieges, zivilgesellschaftliche Organisationen und Gruppen gebildet, die Hoffnung weckten auf ein anderes, auf ein besseres Leben.Insbesondere Frauen hat die Besatzung Freiräume eröffnet, die nun von heute auf morgen durch die Machtübernahme der Taliban zerstört sind. Es waren aber Freiräume, die nur toleriert wurden. Denn auch unter der nun geflohenen Regierung herrschte in Afghanistan nicht die Freiheit. Es war eine reaktionäre, korrupte Regierungsclique, die an demokratischen, emanzipatorischen Werten nicht interessiert war. Westliche Politiker unterstützten diese und ihre Machenschaften. Sie haben sich an einen Tisch gesetzt mit Massenmördern, mit ehemaligen Warlords. Sie taten das auch um von Deutschland, von Europa aus, die vor den Taliban geflohenen Menschen, abschieben zu können. Der letzte Abschiebeflug ging erst vor zwei Wochen nach Afghanistan, trotzdem die Sicherheitslage immer kritischer wurde. Wir, als Düsseldorf stellt sich quer, lehnen grundsätzlich Abschiebungen ab. Das es nie um die Menschen in Afghanistan ging und auch heute nicht geht, zeigte schon der deutsche Verteidigungsminister Struck (SPD) im Jahr 2002, also kurz nach dem Einmarsch in Afghanistan, als er sagte. „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt.“, Es ging immer nur um die Sicherheits- und Politikinteressen Deutschlands. Genau das Gleiche erleben wir heute bei der Machtübernahme durch die Taliban. Als eine der ersten Äußerungen verkündet der CDU Kanzlerkandidat Laschet, dass sich 2015 nicht wiederholen darf. Das ist nicht nur zynisch. Es ist ein Andocken an rechte Polemik, die gegen Geflüchtete hetzen und die Einwanderung grundsätzlich ablehnen. Es ist aber auch ein Schlag ins Gesicht aller Geflüchteter und ihrer Unterstützer:innen. Es zeigt das menschenverachtende Bild von Politiker:innen. Im Angesicht des Sieges der islamistischen Taliban, werden Menschen, die flüchten müssen, als Bedrohung angesehen. Es sind westliche Politiker:innen und Militärs, die den Menschen Hoffnung auf ein besseres Leben in Afghanistan gemacht haben. Nun werden diese alleine mit ihrem Schicksal gelassen, weil sich die politischen Prioritäten geändert haben. Schon zwei Tage nach der Machtübernahme werden von den westlichen Länder Kontakte zu den Taliban aufgenommen. Und schon bald wird es darum gehen, die Taliban dazu zu bewegen, dass sie die Menschen an der Flucht hindern sollen. Flüchtlinge sind für diese Politiker:Innen größere Feinde als die Taliban. Wir vergessen nicht, dass CSU Innenminister Seehofer vor drei Jahren sich kindisch gefreut hat, das an seinem 69. Geburtstag 69 Afghanen abgeschoben wurden. Seehofer, Laschet und wie ihr alle heißt, ihr widert uns an. Wir ahnen und befürchten, das egal, wer die nächste Bundesregierung stellen wird, dass in einigen Monaten, wenn sich die Taliban etabliert haben, wieder Abschiebungen stattfinden werden. Entweder direkt nach Afghanistan oder in Nachbarländer. Wir dürfen das nicht zulassen. Wir werden wieder dagegen demonstrieren. Luftbrücke für Alle – und zwar sofort!Grenzen auf für Alle.Danke für euer zuhören ... Weiterlesen auf FacebookSee Less
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Enteignung jetzt!

Stellungnahme der Agentur für Urbane Unordnung zum ehemaligen Post Gelände.

Auf dem alten Postgelände, gegenüber vom Tanzhaus NRW und dem Musicalhaus Capitol, zwischen Erkrather Straße und Kölner Straße, soll auf fast 40.000 Quadratmetern ein neues Quartier entstehen. Unter dem Arbeitstitel „Grand Central“ sollten rund 1.000 Wohnungen, ein Designhotel, Gastronomie, Supermärkte und vieles mehr gebaut werden. Die Fertigstellung erster Häuser war bereits für dieses Jahr geplant.  Enteignung jetzt! weiterlesen

Der Alltag von Menschen mit Behinderung

Der Text erschien zuerst in der TERZ 06/2020

Andere Perspektiven aus der Krise

Menschen mit Behinderung sind Teil unserer Gesellschaft, werden aber tatsächlich nur selten als solche wahrgenommen. Vor einigen Jahren war das Thema „Inklusion“ in aller Munde. Die Behindertenrechte-Konvention der Vereinten Nationen sollte vor allem im Bildungssektor konsequent umgesetzt werden. In den Schulen sollten fortan Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen; reine Förderschulen, in denen Menschen mit Behinderung gezwungenermaßen unter sich bleiben, sollten reduziert werden. Da das an vielen Stellen übers Knie gebrochen und häufig von unausgereiften Erstversuchen überforderter Schulen und Lehrer*innen geprägt war, wurde die Diskussion schnell zum Aufreger. Aber worüber wurde sich denn da genau aufgeregt und wer genau tat das? Der Alltag von Menschen mit Behinderung weiterlesen

cOrOna und die Flüchtlingsunterkünfte

Der Text erschien zuerst in der TERZ 05/2020

Andere Perspektiven aus der Krise

Seit mehr als drei Wochen gilt nun schon die Kontaktsperre. Wir alle wissen, dass wir unsere direkten Kontakte mit anderen Menschen einschränken sollen. Unmöglich ist das, wenn man in einer überfüllten Sammelunterkunft für Geflüchtete auf engstem Raum lebt.

In diesen müssen sich Menschen Schlafzimmer, Badezimmer, Küche und Speiseräume mit vielen anderen Menschen teilen. cOrOna und die Flüchtlingsunterkünfte weiterlesen

cOrOna und Sexarbeit

Der Text erschien zuerst in der TERZ 05/2020

Andere Perspektiven aus der Krise

Seit Beginn der Corona-Krise hat sich auch für Menschen im Arbeitsfeld sexueller Dienstleistungen die Situation schlagartig verändert. Alle Einrichtungen, in denen Sexarbeit angeboten wurde, sind nun geschlossen. Damit verschärft sich für jene Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, ihre ohnehin oft schon prekäre Situation.

Aber wie geht es jetzt für die Sexarbeiter*innen weiter? Und gibt es von staatlicher Seite Unterstützung? Über diese und andere Fragen haben wir mit Martina gesprochen. Sie arbeitet als Sozialarbeiterin bei einem Beratungsangebot für Sexarbeiter*innen im Rheinland: cOrOna und Sexarbeit weiterlesen

Gut Isoliert? Corona & Haft

Andere Perspektiven aus der Krise

Menschen in Haft werden von unserer Gesellschaft kaum wahrgenommen und werden dementsprechend selten mitgedacht. Jedoch ist der Anteil der Menschen mit einschlägigen Vorerkrankungen in Haft, vergleichsweise höher als „draußen“. Mit diesem Kenntnisstand ist die wiederholte und starke Kritik an der meist unzureichenden medizinischen Versorgung in Haftanstalten schockierend. Hinzu kommen die meist schlechten hygienischen Bedingungen und das Leben auf engstem Raum. Gut Isoliert? Corona & Haft weiterlesen

Wenn zuhause kein sicherer Ort ist …

Der Text erschien zuerst in der TERZ 04/2020

Andere Perspektiven aus der Krise

Social Distancing ist das Zauberwort. Möglichst zu Hause bleiben, wo es sicher ist, sicher vor Ansteckung. Möglichst wenige Kontakte nach außen, um das Virus nicht weiter zu verbreiten und sich selber und seine Liebsten nicht zu gefährden. Alle sprechen von Solidarität untereinander, um sich und andere zu schützen.

Was aber ist mit den Menschen, für die das zuhause oder die Familie nicht der sichere Ort ist, sondern der, von dem die Gefährdung ausgeht? Was ist mit all jenen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind und ihr immer weniger entfliehen können, da das öffentliche Leben immer mehr lahmgelegt wird? Was ist mit den Kindern, die nicht mehr wie in ihrer Zeit in Schule, Kindergarten oder Jugendzentrum Ansprechpersonen haben, denen sie von der Situation zuhause erzählen können? Personen, die sich kümmern und einschreiten können, wenn Kinder physischer oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind? Was ist, wenn die Enge zusammen unerträglich wird und eine Spirale der Gewalt beginnt, sei sie psychisch, emotional oder körperlich. Wenn zuhause kein sicherer Ort ist … weiterlesen

Suchthilfe im Krisenmodus

Der Text erschien zuerst in der TERZ 04/2020

Andere Perspektiven aus der Krise

Innerhalb weniger Wochen hat sich das Leben von uns allen drastisch verändert. Die meisten Läden sind geschlossen, Kitas und Schulen zu, Kontaktsperre, kein Klopapier mehr und niemand weiß, wie es weitergeht. Das Corona-Virus betrifft uns alle – weltweit. Aber einige Menschen sind von den Maßnahmen in der Krise mehr betroffen als andere. Wir werfen in einer mehrteiligen Serie einen Blick auf Menschen, die schon vor Corona gesellschaftlich wenig sichtbar waren.

In Düsseldorf leben etwa 3.000 Menschen, die Kokain, Heroin oder anderen Opiate nutzen und von verschiedenen Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe Unterstützung erfahren. Was bedeutet es jetzt – zu einer Zeit von Kontaktverboten und zahlreichen anderen Einschränkungen – abhängig von Drogen und auf bestimmte Hilfe angewiesen zu sein? Und wie geht es den Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen? Suchthilfe im Krisenmodus weiterlesen

LOVE & SOLIDARITY STATT HATE & BRUTALITY

Purer Hass darf niemals siegen!

2,5 Jahre ist es inzwischen her, dass wir im Dezember 2016 unter dem Motto „Love & Solidarität“ eine Party im Linken Zentrum veranstalteten um Geld für das Rechtshilfekonto zu sammeln. Dieses Vorhaben ging dank einer beispiellosen Polizeieskalation im und vor dem Linken Zentrum kräftig in die Hose. Ihr erinnert euch vielleicht noch an die Berichte, wie die Polizei in einer Situation, in der die Party bereits beendet war und alle Anwesenden im Zentrum der Forderung nachkamen den Laden zu verlassen, mehrere Personen zu Boden brachte, schlug und mit Pfefferspray sprühte. Oder an die Übergriffe im Polizeirevier, wo am Boden gefesselte Menschen unter Zwang ausgezogen und geschlagen worden. Hier nochmal der ausführliche Bericht in der Terz.

Die Mühlen der Justiz mögen langsam mahlen, aber sie vergessen nicht. Vor kurzem bekamen drei der Opfer von Polizeigewalt, die wie üblich von der Polizei angeklagt worden ihrerseits gewalttätig gewesen zu sein, Strafbefehle in Höhe von mehreren tausenden Euro.

Nach Sichtung der Akten und anwaltlicher Beratung entschieden sie sich es nicht auf einen Prozess ankommen zu lassen, da die Einschätzung war, dass ihre Chancen gegen die abgesprochenen Aussagen von 8 Polizist*innen Recht zu bekommen, verschwindend gering wären. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war zudem, dass der ältere Polizist, der maßgeblich für die Eskalation verantwortlich war, inzwischen verstorben ist und seine widersprüchlichen Aussagen vor Gericht nicht mehr in Frage gestellt werden können.

Jetzt ist es an der Zeit für Love & Solidarity mit den Opfern der Polizeigewalt, die stellvertretend für uns und das Linke Zentrum die Strafe zahlen müssen. Spende einmalig auf das Rechtshilfekonto, richte einen Dauerauftrag ein ( auch kleine Beträge helfen ), denk dir mit deiner Gruppe eine Soliaktion aus oder kauf uns im Linken Zentrum oder beim Rock gegen Rechts eins dieser schicken Solifeuerzeuge ab.

Rechtshilfekonto:
Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN: DE 89 3005 0110 0063 0076 78
Stichwort: Love & Solidarity

Polizeigesetz NRW stoppen!

Hier unsere Rede von der Demonstration gegen das Polizeigesetz am 08.12.2018 in Düsseldorf gegen das neue Polizeigesetz NRW!

Hallo liebe Freundinnen und Freunde,
ich spreche zu euch als Vertreterin von I Furiosi, aus der Interventionistischen Linken aus Düsseldorf.

Wir demonstrieren heute gegen das neue Polizeigesetz. Ein Gesetz, was uns alle betreffen wird und einige in unterschiedlichen Formen auch schon jetzt betrifft.
Wir sind solidarisch mit den kurdischen Kämpfen und dem Widerstand in Kurdistan und in der Türkei, aber auch in Deutschland.

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